Ergänzende Informationen zu organischen Lösemitteln

Organische Lösemittel gibt es vielen Ausführungen. Ihre Haupteigenschaft ist es, organische Verunreinigungen auf molekularer Ebene aufzulösen und ist damit stark abhängig von der molekularen Struktur des Lösemittels. Sie lösen organische Verunreinigungen und Schichten sowie Öle, Fette oder Wachse und sind nützlich bei Spritzarbeiten, Wischreinigung oder bei der Kaltreinigung. Sie besitzen häufig den Vorteil der schnellen rückstandsfreien Trocknung. Ihre Nachteile können der niedrige Flammpunkt sein und Gesundheitsrisiken, die von leichten Irritationen bis hin zu heftigen toxischen oder karzinogenen Wirkungen reichen. Einige können ozonabbauendee Substanzen beinhalten und/oder sehr toxisch für Wasserlebewesen sein. Entsprechend kann ihre Benutzung verschiedenen Gesetzen und Verordnungen unterliegen und eine strenge Kontrolle von Emissionen und Entsorgung erfordern.

Aliphatische Kohlenwasserstoffe, Lösemittel auf Kohlenwasserstoffbasis
Die aliphatischen Kohlenwasserstoffe können eine gerade Kette bilden, eine verzweigte oder cyclische Molekularstruktur aufweisen. Aliphatische Kohlenwasserstoffe wie Alkane, Isoparaffine und Alkene sind der Hauptbestandteil von Benzin. Viele Lösemittel können eine Mischung von verschiedenen aliphatischen Arten oder aliphatischen und aromatischen Kohlenwasserstoffen beinhalten, je nach Endbenutzung. Gängige aliphatische Lösemittel sind z.B. verschiedene Benzine, Petroleum Naphta, Erdöldestillate, Cyclohexan, Oktan, Pentan oder Isopentan und Nonan.

Kohlenwasserstoffreiniger gibt in zwei Klassen, die normalen Erdöldestillate und die Spezialsorten der synthetischen Kohlenwasserstoffe. Erstere beinhalten etwa Benzin, Petroleum, Kerosin, Naphtha. Diese sind technologisch weniger anspruchsvoll, da ihre Inhaltsstoffe einen breiten Flammpunktbereich haben und sie Verunreinigungen von Benzolderivaten und anderen Aromaten beinhalten. Erdöl Destillate waren schon viele Jahre, bevor chlorierte Lösemittel populär wurden, verfügbar. Seit relativ kurzer Zeit erst führen verbesserte Trenn- und Synthesetechniken zur Produktion der Spezialsorten.